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Das Wrack des kleinen Kreuzers SMS "Wacht"
Der kleine Kreuzer SMS "Wacht" sank während eines Flottenmanövers nach Kollision mit dem Linienschiff S.M.S. Sachsen am 04.09.1901 vor Rügen. Während die Besatzung gerettet wurde, versank die "Wacht" in ca. 45 m Tiefe.
 
Das 80 m lange und 10 m breite Wrack steht aufrecht auf dem Kiel. Der Rumpf ist noch nahezu komplett erhalten. Einige Metallplatten im Bugbereich fehlen jedoch. Von den Aufbauten ist nicht mehr viel zu sehen. Allerdings ist die Decksbeplankung fast komplett erhalten. Der Bug der  "Wacht" ist in der typischen Bauweise der Kriegsschiffe dieser Zeit als Rammbug ausgeführt. Besondere Beachtung verdient der Drehkranz des Bug-Geschützturms. 
 
Ein weiteres Highlight stellten die mit einem Messingstern verzierten Poller der "Wacht" dar. Leider wurden die Poller im Jahr 2006 von Wrackplünderen zerstört. Somit sind die "Sterne der Wacht" nur noch auf Bildern zu Bewundern
 
Auf Grund der Tiefe und der hohen Schwierigkeit des Tauchgangs muss auch die Wacht sehr erfahrenen Tauchern vorbehalten bleiben. Der Grund um das Wrack herum ist von sehr feinem Sediment bedeckt, welches bei einem unachtsamen Flossenschlag sehr stark aufgewirbelt wird.
 
Das Tauchen an der "Wacht" ist nur mit einer Genehmigung des Landesamtes für Bodendenkmalpflege Mecklenburg Vorpommern und in autorisierter Begleitung gestattet.
Bug
Luke
Schott
Poller mit Stern