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Das Wrack des russischen U-Bootes vor Bornholm
 
Im Jahr 1984 sank vor der Insel Bornholm ein russisches U-Boot. Jedoch war es kein spektakulärer Spionageeinsatz und auch keine andere militärische Aktion.
 
Das U-Boot der Wiskey-Klasse, mit 75 m Länge einstmals eines der weltweit größten dieselelektrischen Tauchboote, sollte zur Verschrottung nach Belgien geschleppt werden. Dabei riß in stürmischer See die Trosse des polnischen Schleppers "Ares" und das U-Boot versank in 36 m Tiefe.
 
Besucht man heute das Wrack, findet man das fast komplett erhaltene U-Boot mit leichter Neigung nach steuerbord aufrecht auf dem Kiel stehend vor. Lediglich der Turm wurde beim Untergang schwer beschädigt und einige Nähte der Außenhülle sind aufgeplatzt.
 
Wenn sich die typische U-Boot-Silhouette aus dem grünen Schimmer des Ostsee-Wassers schält, schlägt das Herz jedes Wracktauchers höher. Besondere Highlights sind mit Sicherheit die beiden sechsflüglichen Schiffsschrauben sowie der Turm.
 
Unter günstigen Bedingungen kann das Wrack von erfahrenen Tauchern komplett betaucht werden. Jeder Versuch des Eindringens ins Innere des U-Bootes sollte jedoch unterlassen werden. Mit Strömung muss gerechnet werden.
 
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